Kettcar

Kettcar am 29.01.20 im Capitol Mannheim_Foto: Andreas Hornoff
"Live 2020" - Auf den billigen Plätzen jetzt mal hinsetzen - die Tour zum Livealbum und vor der kreativen Pause

Die schlechte Nachricht? Kettcar machen mal wieder eine Pause.
Die gute Nachricht? Sie bringen eine Liveplatte raus.
Die beste Nachricht? Sie gehen mit der Liveplatte noch einmal auf Tour.

Kettcar in their own words:

"Am 13. Oktober 2017 veröffentlichten wir nach mehrjähriger Bandpause mit „Ich vs. Wir“ unser - so sagen viele - bestes Album:
„'Ich vs. Wir' ist eines der kraftvollsten und wichtigsten deutschen Alben des Jahres“ - spiegel.de
„Eines der eindrucksvollsten Alben des Jahres“ - stern.de
Zu „Sommer '89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)“ durften wir uns so einiges anhören. Von Daniel Gerhardt/Zeit: "Kettcar können aber nur einen Sound: schrumm, schrumm, schrumm.“, bis zu Juli Zeh: "Alle reden über Flüchtlinge. Kettcar auch. Ein Song wie gute Literatur.“.
Egal. Wir können sagen, dass wir uns als Band wieder neu gefunden haben.
Unzählige Kilometer und Konzerte später waren da aber noch weitere Songs, die raus mussten.
Also erschien im März 2019 noch die 5-Song EP „Wir vs. Ich (Der süße Duft der Widersprüchlichkeit)“.
Wir sind mit den Bläsern Philip Sindy an Trompete & Flügelhorn, Sebastian Borkowski an Tenor Saxophon & Altflöte und Jason Liebert an der Posaune auf Tour gegangen. Wir hatten diese LED-Wände und auf & neben der Bühne so viel Freude zusammen, dass wir einige Konzerte der Bläser-Tour mitgeschnitten haben.
Das Ergebnis erscheint im November. Als 3er-LP, Doppel-CD und digital. 21 Songs, durch alle 5 Alben mal mit, mal ohne Bläser.
Ein letztes Mal wollen wir das aber noch erleben und so gehen wir mit allem was wir haben (den Bläsern, den LED-Wänden, den Songs) auf Tour.
Danach machen wir erstmal wieder eine Pause. Wir haben schlicht und einfach gesehen, wie gut uns die letzte Pause getan hat. Ho Hey!"

Am 29. Januar kommt die wichtigste deutsche Band ins Capitol - wir sind voller Vorfreude!

Support: Schrottgrenze
Zwischen Rockfestivalbühnen und Dragshow. Zwischen Punkrockgitarren und eingängigen Popmelodien. Zwischen kleinen Alltagsgeschichten und unmissverständlichen Statements. Überall bewegt sich die Hamburger Band Schrottgrenze, auch mit ihrem neuen Album Alles zerpflücken: „Somewhere in Between.“
Was wird hier zerpflückt? In erster Linie die verdammte Heteronormativität. Hier werden von Anfang an keine Gefangenen gemacht und Sänger Alexander Tsitsigias stellt sich gleich als „kräftige Schwester“ Saskia Lavaux in einem politischen Körper vor.
Rückblick: Mit dem viel beachteten Schrottgrenze-Comeback-Album Glitzer auf Beton öffnete die bereits 1994 gegründete Band 2017 ein neues Kapitel. Denn es war nicht nur ein Comeback nach sieben Jahren Pause, sondern auch das erste Album nach dem späten Coming Out von Sänger Alex. Von nun an bearbeiteten Schrottgrenze ein überraschend unbearbeitetes Feld in der Indieszene: Queere Themen.
Der politische Anspruch auf dem im Oktober 2019 erschienen Album „Alles zerpflücken“ zeigt sich auch an der Gästeliste. Mit Elf und Dirk von der legendären Hamburger Politpunkband Slime verweisen Schrottgrenze nicht nur auf ihre musikalische Verwurzelung im Punk, sondern bringen mit ihnen gemeinsam mit Das Kapital einen fast 40 Jahre alten Slime-Klassiker zu neuen Ufern. Genre-übergreifend steuert auch die queerfeministische Berliner Rapperin Sookee einen Part auf Traurige Träume bei. Da stellt sich nur noch die Frage: Punk? Pop? Rock? Indie? Egal! Denn genau so wie sich Saskia Lavaux in kein Rollenklischee drängen lassen möchte, haben sich auch Timo Sauer, Hauke Röh und Benni Thiel schon wieder der musikalischen Schublade verweigert. Power-Pop oder Indierock sind vielleicht die Begrifflichkeiten, auf die man sich bei Schrottgrenze einigen kann, wenn es schnell gehen muss. Schrottgrenze gelingt der Spagat, den kaum jemand hinbekommt: Die Lieder auf dem Album funktionieren gleichsam in der queeren Bar, auf der Antifa-Demo oder bei der Erstsemester-Party. Man kann zu ihnen die Faust recken, man kann dazu knutschen oder einfach nur feiern

Ein ausführlicher Pressetext findet sich im Medien Download.

Veranstalter: Capitol Betriebs GmbH

Support: Schrottgrenze
Mittwoch29.01.202020.00 Uhr
Konzert
Capitol
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