Capitol Mannheim
 
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Dienstag, 02.10.2012 Janis - Piece of my Heart Capitol Show
Mittwoch, 03.10.2012 Der Familie Popolski Capitol Konzert Video
Donnerstag, 04.10.2012 Die letzten 5 Jahre Capitol Musical
Freitag, 05.10.2012 Ganes Capitol Konzert
Samstag, 06.10.2012 Viva Voce Capitol Konzert
Sonntag, 07.10.2012 Tina Dico Capitol Konzert Video
Donnerstag, 11.10.2012 Luca Hänni "Live on Tour" Capitol Konzert
Freitag, 12.10.2012 Ralf Schmitz - "Schmitzpiepe" Capitol Comedy
Samstag, 13.10.2012 Marek Fis - Ein Pole legal in Deutschland! Capitol Comedy Video
Sonntag, 14.10.2012 Bodo Wartke - Klaviersdelikte Capitol Konzert Video
Montag, 15.10.2012 Roman Lob "Changes Club Tour" Capitol Konzert
Mittwoch, 17.10.2012 Guido Cantz "Cantz schön clever" Capitol Comedy
Donnerstag, 18.10.2012 Here comes the Sun Capitol Show
Freitag, 19.10.2012 Maybebop - "Extrem nah dran" Capitol Konzert Video
Samstag, 20.10.2012 Sweet Soul Music Revue Capitol Show
Sonntag, 21.10.2012 Stefan Gwildis - Frei händig - Live mit Band 2012 Capitol Konzert
Donnerstag, 25.10.2012 Eure Mütter - "Schieb, Du Sau" - EXTRA Capitol Comedy
Freitag, 26.10.2012 I want it all Capitol Show Video
Samstag, 27.10.2012 Medina - "Tour 2012" Capitol Konzert Video
Sonntag, 28.10.2012 Nicolai Friedrich - Der beste Mentalist der Welt - Verzaubert - Capitol Show
Montag, 29.10.2012 Olli Dittrich Capitol Comedy

Man könnte meinen, er sei der Prototyp eines Mannes in den besten Jahren. Mit seinen Soulcover aus dem Jahr 2003, versammelt auf dem Album „Neues Spiel“, hat sich Stefan Gwildis Kommentare aus der Branche eingefahren, die man nicht aussprechen möchte. Sie wurden bejubelt, verrissen, angebetet und verspottet. Aber der sympathische Sänger hat die Ruhe und Charakterstärke über den Dingen zu stehen: „es geht ja nicht darum, möglichst sicher ’everybody’s darling’ zu werden. Es geht darum, irgendwann zu sagen: So ist das. Und das stelle ich jetzt in die Öffentlichkeit, basta“. Nach dem Erfolg von „Neues Spiel“ und seinen Nachfolgern „Nur wegen dir“, „Heut ist der Tag“ und „Wünscht du wärst hier“ allerdings beschlichen manchen klamme Ängste, ob jetzt wohl Stefan Gwildis die Strömung nutzt und sich einfach weiter treiben lässt. Hat er getan, aber eben zum Glück  nicht allzu lange. Womit wir endlich beim neuen Album „frei händig“ wären, das den 53-Jährigen wieder mit aufgekrempelten Ärmeln zeigt. Natürlich lässt er nicht ohne Not die Finger vom Seventies Soul, aber nun punktet er wieder mit (fast) ausnahmslos eigenem Songmaterial, das angenehm rau klingt. „So sollte das auch sein“, sagt Gwildis, „wir wollten nicht alles bis zu Ende schmirgeln. „frei händig“ ist der unbeschwerte Schritt auf neues Terrain, auch wenn das in direkter Nachbarschaft zu bekanntem Gelände liegt. Zum Stax- und Motownsound kommen aber jetzt gelegentlich Fragmente aus der Frühzeit der Disco Music, dann und wann eine Jiveband-Tuba und immer wieder Anklänge an die Musik der großen Crooner aus den Plüschpalästen von Las Vegas, Erinnerungen an Tony Christie und Tom Jones, nur dass man sich Stefan Gwildis nach wie vor auch noch beim Rasenmähen oder Kuchen backen vorstellen könnte. Eine wichtige Seite im Schaffen des Stefan Gwildis ist seine gewaltige Live-Performance. Man könnte ihn als die ’natural born Rampensau’ bezeichnen. Und wenn hinter den Plakaten für seine Tourneen der Kleister noch trocknet, klebt man vorn meist schon das Siegel „ausverkauft“ drauf, was ja einen Grund haben muss – und auch hat. Gwildis live ist eine Urgewalt, ist Einsatz bis zum letzten Hemd. „Wann“, fragt Stefan Gwildis, „ist ein gutes Konzert eigentlich ein sehr gutes?“ Ganz einfach: Wenn der Zuschauer den Eindruck hat, dieser Künstler da vorn könne sich absolut keinen anderen Ort vorstellen, an dem er in diesem Moment lieber wäre als eben diese Bühne. So ist das bei Gwildis immer. Und deshalb darf man sich jetzt schon darauf freuen die neuen Songs von „frei händig“ endlich im Konzertsaal zu erleben.

Stefan Gwildis 2012 hoch
 
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